Dorfwüstung Krüselin

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Dorfwüstung Krüselin Kirchdorf aus der deutschen Ostkolonisation der 13. Jh., nach dem See Krüselin genannt (Bei Namen aus dem Slawischen üblich).

Um 1440 wurde dieser Ort wüst. Erst 1724 wurde eine Meierei (Bauernhof) aufgebaut. Seit 1908 waren hier eine Revierförsterei und mehrere Waldarbeitergehöfte ansässig.

Infolge des zweiten Weltkrieges, fast in den letzten Kriegstagen, wurde diese kleine, idyllisch gelegene Waldsiedlung vollständig zerstört.

Betroffen macht die Gedenktafel für den kurz vor Weihnachten 1915 gefallenen Sohn der Försterfamilie Knebüsch. Dorfwüstung Krüselin

Plötzlich hat das Leid einen Namen und der Wahnsinn aller Kriege wird wieder deutlich.

Als Mahnmal wurden die Reste der Gebäude freigelegt und Erklärungstafeln künden von dem ausgelöschten Ort.

Der alte Brunnenschacht aus Felsmauerwerk sowie mehrere Hausfundamente sind noch gut zu erkennen.

Eine dendrologische Kostbarkeit ist die herrliche Silberlinde. Wegen der friedvollen Atmosphäre, die unter einer Linde herrscht, hat man früher darunter Beratungen abgehalten, Recht gesprochen und gefeiert.

Als Symbol für Liebe und Gerechtigkeit grüßt Sie alle Besucher.

Zur Wüstung Krüselin gelangt man per Fahrrad von Carwitz aus zunächst in Richtung Findlingsgarten und dort orientiert man sich nach Triepkendorf, Ausschilderungen sind vorhanden.


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