Der Steinschlägerhügel am Herrenweg bei Neuhof

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Steinschlägerhügel Von Neuhof in die Heiligen Hallen nach Lüttenhagen führt der sogenannte "Herrenweg". Er verläuft bei Neuhof direkt auf dem Kamm der Endmoräne. Seinen Namen verdankt er dem Umstand, dass nur Herren auf dem Pferde diesen steinigen Feldweg nutzen konnten. Für Kutschen war er ungeeignet, ebenso für Fußwanderungen feiner Damen.

Die Findlinge kamen durch die letzte Eiszeit aus Skandinavien zu uns und blieben nach dem Abtauen der Gletscher vor etwa 12000 Jahren liegen.

Naturfreund Franz Baar aus Feldberg schuf zur Erinnerung an die äußerst schwere Arbeit der Steinschläger 1996 diesen Hügel mit zwei Spalthälften und einem Spaltversuch von 1820.

Steinschlägerhügel Es war immer ein Wunsch von Franz Baar, einen dieser Steine in seine Heimat nach Skandinavien zurück zu bringen. In diesem Leben hat er es leider nicht geschafft.

Mit dem Ausbau der Verkehrswege gewann der Beruf der Steinschläger nach 1800 an Bedeutung. Gespaltene Findlinge und behauene Feldsteine waren gefragtes Baumaterial.

Bis 1830 war dies eine reine Handarbeit, danach verwedete man Sprengstoffe.

Von 1910 - 1962 arbeitete in Feldberg ein Schotterwerk.

Große Findlinge wurden weiterhin am Fundort grob zerteilt.

Steinschlägerhügel Für Wohnhäuser, Fundamente, Stallungen, Scheunen und Mauern in Neuhof schlug man hier am Herrenweg die Steine. Dieses Material lag zahlreich in der Landschaft herum und war in der damaligen Zeit ein billiges Baumaterial.

Vereinzelt ist an der glatten Oberfläche eines Steins das Bohrloch zu erkennen.

Besonders schöne und große Findlinge wurden häufig als Denkmale verwendet.

Dieser befindet sich auf dem Kirchberg in Feldberg.

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