Die Oberfläche der Feldberger Landschaft wurde entscheidend in den letzten 25 000 Jahren während der Weichsel-Vereisung und in der anschließenden, bis heute andauernden, Warmzeit geformt.
In einer ersten Phase wurden durch aus Skandinavien nach Mitteleuropa vorrückendes Gletschereis tief greifende Rinnen und Mulden gebildet, die durch von Gletschern isolierte Eisblöcke (Toteis) ausgefüllt wurden. Die anschließende Erwärmungsphase führte zur Überdeckung dieser Toteismassen mit Gletscherschutt.
Der nächste Gletschervorstoß vor ca. 15 000 Jahren bildete in Feldberger Gebiet einen stationären Eisrand, der sich noch heute in der block- und geschiebereichen Pommerschen Haupteisrandlage verfolgen lässt. (Heilige Hallen, Rosenberge, Hühnenwall und Endmoränenzug bei Wittenhagen)
Wo die Sonne die Eiszeit berührt
Foto: J. Albrecht

Das Schmelzwasser trat aus Gletschertoren im Eisrand aus und transportierte große Mengen von Sanden und Kiesen, die sich im Vorland der Endmoräne als Sander ablagerten. (Neuhof, Carwitz, Rosenhof, Thomsdorf)
Die heutigen Hohlformen mit den für die Landschaft charakteristischen Seen entstanden erst in der frühen Nacheiszeit (Beginn vor ca. 10 000 Jahren) durch langsam im Untergrund auftauendes Toteis und daraus resultierende Veränderungen der Oberflächenreliefs.
Naturlehrpfad am eiszeitlichen
Rinnensee - Zansen
Foto: J. Becker
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