Achteck - Kirche Wittenhagen


Seit 1322 ist Wittenhagen und die Kirchgemeinde urkundlich nachgewiesen.


Achteck - Kirche Wittenhagen

Gottesdienste


Vor der Reformation gehörte die Pfarre zum Bistum Cammin, war seitweise eigenständiger Pfarrort. Nachweislich wurde Lichtenberg 1578 von Wittenhagen aus versorgt. Der ursprüngliche Kirchenbau wurde wie viele andere auch Opfer des 30jährigen Krieges, der Pfarrort Wittenhagen ging damit auch ein.

1664 hatte Andreas Tornow eine Notkirche bauen, "mit Rohr und Stroh decken und beide Giebel mit Brettern zuschlagen lassen, sonsten war sie inwendig und auswendig ohne Wände, Türen, Fenster, Stühle und Boden."

Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1758. Sie besteht aus geschlagenen Felsen. 1,60 m stark ist das sogenannte Zyklopenmauerwerk. Das besondere dieser Kirche ist ihr Grundriß als regelmäßiges Achteck mit einem Innendurchmesser von 10,25 m.

Nachdem die Kirche dem Verfall fast preisgegeben war, wurde sie 1992 vollständig renoviert. Der Innenraum wurde so gestaltet, daß mit dem Weiß der Wände und dem Mittelpunkt von Altar und Kruzifix eine Konzentration auf Andacht, Stille, Gebet und Verkündigung möglich ist. Bemerkenswert ist die erhaltene Eisenglocke mit Handzug, die alle Kriege unbeschadet überstanden hat und damit in ihrer Form eine Seltenheit ist.

Seit der Renovierung gehört die Kirche wieder zu dem Sehenswerten unserer Region. 1998 wurde die den Kirchhof umgebende Feldsteinmauer neu aufgebaut. Das zwischen den Seen Luzin und Zansen gelegene Dorf hat seinen Kleinod wieder erhalten. Die Kirche Wittenhagen gehört zur Evangelischen Kirchgemeinde Feldberg.



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