Die Kirche in Conow


Die Kirche Conow wurde 1826 vom späteren Oberbaurat und Großherzoglichem Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869), einem Schüler von Karl Friedrich Schinkel und gleichzeitig bedeutendstem Baumeister im ehemaligen Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz, erbaut. Diese ist die erste von ihm erbaute Kirche.

Bereits bei seinem ersten Sakralbau setzte Buttel hier in Conow Schlichtheit als bewusstes Stilmittel mecklenburgischen Kirchenbaus ein. Der Bau ist als turmlose Saalkirche in rotem Backstein ausgeführt (6 x 10,4 m). Im offenen Vorbau der Kirche hängt eine Glocke aus Gussstahl frei über der Eingangstür. Einzige Glockenzier ist ein preußischer Adler. Aus der Erbauungszeit der Kirche ist in Teilen der Kanzelaltar mit symmetrischem Treppenaufgang erhalten. Ihn umgibt eine lichte Schranke mit weitgestellten, ausgesägten Balustern.

Kirche Conow Kirche Conow

Durch großzügige Spenden war es möglich, in den Jahren 2010/11 die Kirche umfassend zu sanieren. Das Gestühl wurde nach originalem Vorbild erneuert. Der Form der Totenkronenträger angepasst sind die neugeschaffenen Wandleuchter. Zur Wiedereinweihung am 28. Mai 2011 widmete der Verein Kirche Fürstenhagen e. V. der Kirche die Bronze-Plastik „Aufsteigender Christus“ von Dorothea Maroske (2011).

Kirche Conow
Die Totenkronenträger im Eingangsbereich der Kirche sind eine Besonderheit. Hier wurden Myrtenkränze der verstorbenen Kinder aufbewahrt.

Die Kirche in Conow gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Feldberg.


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