Die "Heiligen Hallen" bei Lüttenhagen

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Der Großherzog Georg von Mecklenburg - Strelitz gab Mitte des 1900 Jh. diesem Wald seinen Namen "Heilige Hallen". Die Bäume waren damals bereits ca. 200 Jahre alt und ihre schlanken Stämme erinnerten ihn an Säulen gotischer Dome. Einzelne Bäume haben inzwischen ein Alter von über 350 Jahren erreicht und es auf eine Höhe von ca. 53 m. gebracht. Damit ist dies der älteste Buchenbestand Deutschlands und Europas.

Heilige HallenJährlich kommen zahlreiche Besucher hierher aber auch für Forstfachleute aus ganz Europa sind die Heiligen Hallen ein Ziel.
Die Heiligen Hallen wurden 1938 als erstes Naturschutzgebiet Deutschlands ausgewiesen.
Der große Orkan im Juli 2002 richtete hier erhebliche Schäden an und drehte zahlreiche Bäume und Baumkronen einfach ab.
Ein Seeadlerhorst mit Jungen stürzte mitsamt der Baumkrone zu Boden. Die gebrochenen Flügel des kleinen Seeadlers sind inzwischen wieder in Ordnung und er ist bereits in die Freiheit entlassen worden.
Wanderwege durch das Waldgebiet der Heiligen Hallen sind ausgeschildert.

Auszug aus dem Gedicht des Großherzogs Georg von Mecklenburg - Strelitz:

Unter meinen alten Buchen,
die wie Himmelssäulen stehn,
möcht ich dich, o Ruhe, suchen,
möcht den Himmel wiedersehen,
wie er durch die dunkel Äste,
zwiefach schön und hehr erscheint,
dann seh ich gewiss das Beste
Erd und Himmel eng vereint.

Der Laubfrosch
Der Laubfrosch (Hyla arborea) war Jahrzehnte aus unseren Wäldern fast verschwunden.

Erfreulicherweise trifft man ihn jetzt wieder öfter an. Diese putzigen Fröschlein haben Saugnäpfe an ihren "Fingern" und können damit in die Bäume klettern.

Es wird oft beobachtet, dass sie gern ein Sonnenbad nehmen und stundenlang unbeweglich auf einem grünen Blatt sitzen.



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