Die Förstergruft von Gnewitz

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WaldfriedhofDie für einen kleinen Waldfriedhof ungewöhnliche Gruft der Försterfamilie Reissmann steht unter Denkmalschutz.
Fritz Reissmann wirkte in Gnewitz seit den großen Windwurf 1894, zunächst als Forsthilfeaufseher bei seinem Vater, später selbst als Revierförster.
Da er in allen Lebenslagen besonders erfolgreich war, galt er als ungekrönter Krösus der Strelitzer Forstbeamten.

Das kleine Heidedorf Gnewitz, im Mittelalter an der Haupthandelsstraße von Fürstenberg nach Woldegk gelegen, war einmal ein bedeutender Ort mit eigenem Kirchspiel.


Gnewitz (1295 urkundlich Ersterwähnung)ist eine Ableitung von slawischen Gnevo = Zorn. Auch hier deutet der slawische Name auf eine slawische Gründung hin, die weit vor dem Jahr 1295 lag.
Im 30 - jährigen Krieg 1649 war das Dorf "ganz wüste". Nach 1750 beginnt eine große Aufforstungsperiode, da es nur noch wenige Wälder und kaum Nutzholz gibt.
Inschrift auf dem Portal:

"Die Heimat der Seele ist droben im Licht".

Waldfriedhof
Die Redewendung "Klopf auf Holz" hat ihren Ursprung aus der Zeit, als Wälder und Bäume Gegenstand der Naturverehrung waren.
Der römische Geschichtsschreiber Publius Cornelius Tacitus (55 - 120) berichtete von heiligen Hainen und einzelnen Bäumen, die in Zeiten der Not, bei der Bitte um Heilung und zur Kommunikation mit dem Göttlichen aufgesucht wurden.
Zahlreich sind die Möglichkeiten mit dem Räderwerk der Schöpfung in Verbindung zu treten. Ihre Wurzeln liegen in der Vorzeit und gehören zum ältesten Erbe der Menschheit.

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