Der Findlingsgarten bei Carwitz

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Findling"Der Hüter" auf diesen bezeichnenden Namen wurde der 20 Tonner getauft, um über die Erhaltung und Bewahrung der Heidelandschaft zu wachen.

Dieser rund 2 Milliarden Jahre alte Stein wurde am 31. August 2002 während einer Feierstunde vom NABU - Kreisvorsitzenden Erwin Hemke und dem Umweltminister Wolfgang Methling feierlich enthüllt.

Mit den Maßen von 40x20 Meter werden auf einer schrägen Fläche viele weitere Findlinge so gelegt, dass sie die Umrisse eines Mammuts bilden.

Der Findlingsgarten reiht sich in die eiszeitlichen Projekte im Zusammenhang mit der Eiszeitscheune in Wittenhagen ein. Er ist eine weitere touristische Attraktion in der Feldberger - Seenlandschaft.

Am 23. August 1997 fand hier auf diesem Gelände ein ökomenischer Gottesdienst unter großer Beteiligung statt.

Katholische und evangelische Pfarrer aus Mecklenburg und Brandenburg appellierten an diesem Nachmittag an die Verantwortlichen, einen geplanten Kiesabbau an dieser Stelle unbedingt zu verhindern.

Eine Bürgerinitiative aus beiden Bundesländern wehrt sich seit 1997 gegen den Kiesabbau bei Carwitz. Aus dieser Initiative heraus entstand der Findlingsgarten unter Aufwendung erheblicher privater Zeit und Geldmittel.

FindlingsgartenPfarrer Horst Kaßner aus Templin begann seine damalige ergreifende Predigt mit folgenden Worten "Liebe Freundinnen und Freunde der Feldberger - Seenlandschaft, gestatten Sie mir vorab ein persönliches Bekenntnis zu dieser Landschaft als jemandem, der nicht in unmittelbarer Umgebung hier lebt. In Tagen der Bedrängnis zu DDR - Zeiten, wenn mir Geduld und Zuversicht zu entfallen drohten, da bin ich so manches mal hierher nach Carwitz gekommen - am Morgen in Erwartung des Sonnenaufgangs auf dem Hauptmannsberg stehend oder zum Abend, wenn der Tag sich neigte. Aus der Stille und dem Liebreiz dieser Landschaft, so erinnere ich mich, bin ich dann immer wieder friedlich gestimmt und ermutigt in die Mühen der Ebene des Alltags zurückgekehrt."

"Und Gott, der Herr, pflanzte einen Garten, und dahinein setzte Er den Menschen, den er gebildet hatte, dass er ihn bebaue und bewahre." (1. Mose, Kap. 2)

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