De ewige Kräwter


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Ein Feldberger, der selten oder niemals zur Kirche ging, fuhr am Gründonnerstagabend mit seinem Kahn, einer hellen Laterne und Fischzeug auf den Breiten Luzin hinaus, um in der Nacht zum Karfreitag Krebse zu fangen.

Er ist nie zurückgekehrt.

Mann und Boot sind spurlos verschwunden, denn der Teufel hat ihn bei lebendigem Leibe geholt und er muss nun zur Strafe für seine Gottlosigkeit ewig Krebse fangen.

Manchmal sehen die Fischer, wenn sie in der Nacht fischen ein helles Licht, wie das einer Laterne, über den See ziehen und am Ufer halt machen, dann sprechen sie leise: "Help Gott! Dat is de ewige Kräwter!"

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