Schloss Mecklenburg von Fürstenhagen


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In der Nähe von Fürstenhagen bei Feldberg soll ein Schloss Mecklenburg gestanden haben. Man erzählte, dorthin habe ein Gang unter dem Carwitzer See hindurch geführt.

Während der Leichzeit gingen zwei Fischer eines Nachts an den See, um Maränen zu fangen, das sind wohlschmeckende Fische, ähnlich den Forellen. Mitternacht war eben vorüber, da erschienen zwei weißgekleidete Frauen vor ihnen. "Wo wollt ihr denn jetzt noch hin?" fragte der eine Fischer die beiden Frauen. "Wir gehen nach Schloss Mecklenburg!" gaben sie zur Antwort.


"Nur zu, wir stören Euch nicht" sagte der Fischer. Bald waren die Frauen in der Dunkelheit verschwunden. Plötzlich verbreitete sich ein heller Schein. Voller Staunen sahen die Fischer ein altes Schloss, in strahlendes Licht getaucht, aufragen.

"Siehst du", flüsterte der eine, "das ist Schloss Mecklenburg."

Ein schweres Eichentor öffnete sich, die beiden Frauen gingen hinein, es schloss sich wieder. Ein Knall ertönte, wie ein Kanonenschlag - damit erlosch das Licht. Alles war dunkel und still wie zuvor.

Ein leichter Wind kam auf. Der Mond trat hinter Wolken hervor und spiegelte sich im sanft gekräuselten Wasser des Carwitzer Sees. Die Fischer gingen an die Arbeit und hatten überraschenden Erfolg. Es wurde ihr größter Maränenfang.

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