Das Zwergenweiblein in Carwitz


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Zu einem Bauern in Carwitz kam manchmal eine ganz kleine Frau, nicht größer als ein sechsjähriges Kind und bat ihn um ein wenig Milch. Er füllte ihr das kleine Töpfchen voll, das sie ihm hinhielt, und sie dankte freundlich. Einmal hackte der Knecht desselben Bauern bei dem Hügel an der Jägerwörd die Kartoffeln, da tat sich der Berg ein Wenig auseinander, und die kleine Zwergenfrau trat heraus mit einer kleinen Pfanne in der Hand, in der ein schöner, gelber Eierkuchen lag. Sie stellte die Pfanne zum Abkühlen an die Luft, und dem Knecht stieg der liebliche Duft in die Nase. Ich will sie nicht stören, dachte er und hackte ruhig weiter. Als er nach einer Weile wieder hinsah, war alles verschwunden, und der Berg hatte sich wieder zugetan.

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