Der Schatz im Hauptmannsberge bei Carwitz


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Ein Knecht ging einst in der Johannisnacht, in der die verborgenen Schätze aus der Erde steigen, durch den Hohlweg am Hauptmannsberg, nicht weit vom Preesterbrook. Dort sah er am Boden glühende Kohlen liegen und meinte, ein Hirte habe sein Feuer nicht gelöscht. Da seine Pfeife ausgegangen war, suchte er sich, indem er die größeren beiseite stieß, ein kleines, recht hell glühendes Stück heraus und legte es auf den Tabak. Trotzdem brannte die Pfeife nicht wieder an, und ärgerlich schob er sie in die Tasche. Am anderen Morgen holte er sie hervor und fand einen blanken Louisdor daran. Sofort ist er in den Hohlweg gelaufen, wo er den Schatz habe brennen sehen, und hat zu seiner Freude wenigstens noch die Stücke, die er beim Suchen nach einer passenden Kohle mit der Hand berührt hatte, gefunden. Der übrige Schatz war wieder versunken, aber es war genug, dass er bei einiger Sparsamkeit immer Geld hatte bis an sein Lebensende.

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